Kaum bekannt und bisher wenig geliebt, befindet sich mitten in Wien - eingebunden in die Industriearchitektur des Stadtteils Simmering - eine der bemerkenswertesten Renaissanceanlagen Europas. Das "Neugebäude" - aus kunsthistorischer Sicht als Anlage des Manierismus, also der übergangszeit von der Renaissance zum Barock, zu bezeichnen - besteht im Wesentlichen aus sechs Bereichen.
Seit 1909 steht das Neugebäude im Besitz der Stadt Wien und versank spätestens mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, nach dem Auszug des Rüstungskonzerns der Saurerwerke in einen oft zitierten "Dornröschenschlaf". Erst Dank der Gründung des "Vereines zur Erhaltung und Revitalisierung des Schlosses Neugebäude" im Herbst 2001 wurde die praktische Bestandssicherung und die gezielte Nutzungssuche erfolgreich eingeleitet.
Mit der erstmaligen Öffnung der Schloßanlage für die breite Öffentlichkeit im Sommer 2002 konnte ein weiterer Schritt in die "richtige Richtung" gesetzt werden.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U3 und Bus Linie 73A bis zur Station "Schloss Neugebäude" oder "Nemethgasse"