Toxische Pommes (*ca. 1990 in der damaligen SFR Jugoslawien, heute Kroatien; bürgerlich Irina) ist eine österreichische Kabarettistin, Satirikerin, Autorin und erfolgreiche TikTokerin.
Sie wuchs als Kind serbisch-montenegrinischer Eltern in Rijeka auf und kam während der Jugoslawienkriege als Kleinkind mit ihrer Familie nach Österreich, wo sie in Wiener Neustadt aufwuchs. Mit 21 zog sie nach Wien und arbeitet dort hauptberuflich als Juristin. Ihren Künstlernamen wählte sie nach dem Ende einer toxischen Beziehung und aus Liebe zu Pommes frites.
Bekannt wurde sie während der COVID-19-Pandemie durch satirische TikTok-Videos, in denen sie gesellschaftliche Klischees, Doppelmoral und Alltagskultur humorvoll seziert. Ihre Inhalte verbinden Feminismus, Antirassismus und scharfe Gesellschaftsbeobachtung mit Wiener Schmäh.
2022 feierte sie mit dem Programm "Ketchup, Mayo und Ajvar" ihr Bühnendebüt im Kabarett Niedermair. 2024 erschien ihr gefeierter Debütroman "Ein schönes Ausländerkind" – eine autofiktionale Geschichte über Migration, Familie und Identität – und festigte ihren Ruf als eine der spannendsten neuen Stimmen der österreichischen Satire- und Literaturszene.