Der Musiksommer St. Leonhard hat sich als musikalisches Juwel im Herzen des Lungaus etabliert. Im Zentrum steht die gotische Kirche St. Leonhard, ein architektonisches Meisterwerk, das mit ihrer außergewöhnlichen Akustik und spirituellen Atmosphäre einen idealen Rahmen für Konzerte der Spitzenklasse bietet. Sie ist nicht nur Spielort, sondern Sinnbild für die Verbindung von Kunst, Geschichte und kultureller Lebendigkeit.
Mit großer Konstanz führt das bewährte Intendanz-Team rund um Horst und Emma Hofer das Festival. Die beiden prägen die Konzertreihe mit viel Feingefühl, musikalischem Gespür und einem bemerkenswerten Idealismus. Ihre Arbeit steht für ein künstlerisches Programm, das Brücken schlägt zwischen Tradition und Innovation, zwischen bekannten Meisterwerken und aufregenden Neuentdeckungen. Kooperationen mit hochkarätigen Künstler:innen sind dabei ebenso selbstverständlich wie die Einladung junger Talente.
Was treibt Musiker:innen dazu, sich auf den Weg nach Tamsweg zu machen – einem Ort, fernab der Metropolen? Es ist die Idee, dass Musik mehr ist als Unterhaltung. Sie kann Hoffnung schenken, Sinne schärfen und in herausfordernden Zeiten eine Quelle der Inspiration sein. Der Musiksommer St. Leonhard versteht sich als kultureller Leuchtturm – nicht laut, aber strahlend, getragen von künstlerischer Tiefe und innerer Überzeugung.
Jahr für Jahr präsentiert der Musiksommer ein sorgfältig kuratiertes Konzertprogramm. 2025 etwa umfasst es erstmals neun Konzerte, mit österreichischen Erstaufführungen und internationalen Gästen, die ihre persönliche Premiere in St. Leonhard feiern. Die Konzerttitel klingen poetisch und vielversprechend: Von „Liedersträußen“ über „himmlische Metamorphosen“ bis hin zu musikalischen Reisen „zwischen Himmel und Hölle“.
Der Musiksommer ist nicht nur ein kulturelles Ereignis – er ist ein Ort der Begegnung: zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Musiktradition und neuen Ausdrucksformen, zwischen Kontemplation und Freude. Und immer wieder zwischen Menschen, die sich auf den Weg machen, um in der Musik etwas Größeres zu entdecken.