Rojda (Rojda Aykoç) wurde 1978 im Dorf Tütün bei Kurtalan (Provinz Siirt, Südostanatolien) geboren und zählt zu den prägenden Stimmen der kurdischen Musik. 1991 ging sie nach Istanbul, um Musik zu studieren, und trat mit der von ihrem Bruder geleiteten Band Koma Gulên Xerzan auf, die ab 1993 mit dem Mesopotamischen Kulturzentrum (MKM) zusammenarbeitete.
Mit dem Album "Ji Bîr Nabin" (1994) begann ihre musikalische Laufbahn, gefolgt von "Sonda me" (1997), dessen Lied "Helimcan" ihre Bekanntheit deutlich steigerte. Ebenfalls 1997 war sie Mitglied der Frauengruppe Koma Asmîn. 2005 erschien mit "Rûkena Min" ein weiteres Album der Band; die Videoclips zu "Memet kanî" und "Elo dîno" wurden auf einem Festival in Zaxo ausgezeichnet. 2006 startete sie ihre Solokarriere unter dem Namen Rojda und veröffentlichte "Sebra min".
Ein künstlerischer Meilenstein ist das Album "Kezî" (2014), das sich der Bewahrung kurdischer Frauenpoesie und der Dengbêj-Tradition widmet. Das Werk vereint Klagelieder, Schlaflieder sowie moderne und traditionelle Texte aus weiblicher Perspektive und gilt als bedeutender Beitrag zur kurdischen Musikkultur.
2010 wurde Rojda nach der Aufführung des Liedes "Heval Kamuran" auf einem Festival in Diyarbakır verhaftet und später zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Fall sorgte für internationale Aufmerksamkeit und steht exemplarisch für die politischen Spannungen rund um kulturelle Ausdrucksformen in der Türkei. Trotz dieser Kontroversen blieb sie eine einflussreiche Stimme der kurdischen Musik.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.