Diana Damrau (* 31. Mai 1971 in Günzburg) ist eine deutsche Sopranistin und Bayerische Kammersängerin. Sie zählt zu den international führenden Interpretinnen im Belcanto-, Mozart- und Strauss-Fach und gastiert an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit.
Aufgewachsen in Günzburg, entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Oper nach dem Film "La Traviata" von Franco Zeffirelli mit Teresa Stratas. Gefördert durch Carmen Hanganu studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg und schloss 1995 mit Auszeichnung ab. Während des Studiums überwand sie eine schwere Stimmbandkrise ohne Operation nach längerer konservativer Behandlung.
Ihr Bühnendebüt gab sie 1995 als Eliza in "My Fair Lady" in Würzburg. Engagements in Mannheim und Frankfurt brachten ihr Rollen wie Gilda in "Rigoletto", Zerbinetta in "Ariadne auf Naxos", Olympia in "Hoffmanns Erzählungen" und die Königin der Nacht in "Die Zauberflöte". Mit dieser Partie gastierte sie u. a. an der Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York sowie bei den Salzburger Festspielen.
Zu ihrem Repertoire zählen zentrale Mozart-Rollen wie Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail", Donna Anna in "Don Giovanni" sowie Susanna und Contessa in "Le nozze di Figaro". Im Belcanto überzeugt sie als Lucia in "Lucia di Lammermoor", Elvira in "I puritani", Violetta in "La traviata", Norina in "Don Pasquale", Adina in "L’elisir d’amore" und Rosina in "Il barbiere di Siviglia". Bedeutende Strauss-Partien sind Sophie in "Der Rosenkavalier", Zdenka in "Arabella" und Aminta in "Die schweigsame Frau". 2013 wirkte sie in der Uraufführung von Iain Bells Oper "A Harlot’s Progress" im Theater an der Wien mit.
Seit 2002 ist Damrau freischaffend tätig. Ihr USA-Debüt gab sie im Kennedy Center Washington, regelmäßig tritt sie an der Metropolitan Opera auf. Internationale Beachtung fand ihr Auftritt 2004 bei der Wiedereröffnung der Scala in Salieris "L’Europa riconosciuta". Ein Karrierehöhepunkt war das Open-Air-Konzert mit Plácido Domingo zur Fußball-WM 2006 in München. An der Met sang sie sowohl die Königin der Nacht als auch Pamina in "Die Zauberflöte", die Titelrolle in "Lucia di Lammermoor" sowie Marie in "La fille du régiment".
Auch als Lied- und Konzertsängerin ist sie weltweit gefragt. Ihr Repertoire reicht von Bach, Händel und Mozart über Brahms und Fauré bis zu Zemlinsky. Sie gastierte bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Kissinger Sommer und den Salzburger Festspielen und arbeitet regelmäßig mit renommierten Pianisten sowie dem Harfenisten Xavier de Maistre zusammen.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.