Cornelius Obonya (* 29. März 1969 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler aus einer traditionsreichen Theaterfamilie. Als Sohn der Burgschauspielerin Elisabeth Orth und Enkel von Attila Hörbiger sowie Paula Wessely wurde ihm die Bühne früh vertraut; sein Vater Hanns Obonya verstarb, als er neun Jahre alt war.
Seine Ausbildung begann am Max Reinhardt Seminar, die er zugunsten einer praxisnahen Schulung beim Kabarettisten Gerhard Bronner abbrach. Erste Engagements führten ihn ans Wiener Volkstheater (1989–1992), wo er mit der Rolle des Eugene in Neil Simons "Brighton Beach Memoirs" auf sich aufmerksam machte und dafür ausgezeichnet wurde.
Von 1992 bis 1999 gehörte Obonya zum Ensemble der Berliner Schaubühne unter Andrea Breth und arbeitete zudem mit renommierten Regisseuren wie Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson. Parallel war er in Theater-, Hörspiel- und Filmproduktionen aktiv.
Seit 2000 ist er regelmäßig am Wiener Burgtheater zu sehen, unter anderem in Inszenierungen wie "Die See", "Emilia Galotti", "Don Carlos", "Der Kirschgarten" und "Die Katze auf dem heißen Blechdach". Darüber hinaus trat er an der Wiener Staatsoper sowie in TV-Formaten wie "SOKO Donau" auf.
Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2002 und übernahm von 2013 bis 2016 die Titelrolle im traditionsreichen Stück "Jedermann" – eine Rolle, die bereits sein Großvater geprägt hatte. Weitere Erfolge feierte er im Musical "The Producers" sowie mit der Solo-Performance "Cordoba – Das Rückspiel".
Cornelius Obonya ist mit der Regisseurin Carolin Pienkos verheiratet und Vater eines Sohnes.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft. Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.