Bluatschink ist eine Musikgruppe aus dem Tiroler Lechtal und zugleich der Künstlername des Liedermachers Toni Knittel. Der Name geht auf das regionale Fabelwesen "Bluatschink" zurück, das der Sage nach im Fluss Lech leben soll.
Das Projekt entstand am 6. Juni 1990, als Toni Knittel gemeinsam mit Peter Kaufmann erstmals auftrat. Anlass war eine Tonbildschau des WWF Österreich über das Tiroler Lechtal. Für diese Veranstaltung schrieb Knittel mehrere Lieder im Lechtaler Dialekt, die sich vor allem mit Natur- und Umweltschutz beschäftigten. Aus diesem einmaligen Auftritt entwickelte sich eine feste Formation, die bis 2007 als Duo bestand und zunehmend in Österreich, Bayern und Südtirol bekannt wurde.
Musikalisch wird Bluatschink der Neuen Volksmusik zugeordnet. Die Songs verbinden humorvolle, kritische und gefühlvolle Texte im Dialekt mit modernen Arrangements. Den großen Durchbruch erreichte die Band 1996 mit dem Titel "Funka fliaga". Ein weiterer großer Erfolg folgte 1997 mit "I han Di gera", der zu den meistgespielten Songs des Jahres in Österreich zählte.
2002 nahm Bluatschink mit dem Lied "Bluama in da Scherba" an der österreichischen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil und belegte den dritten Platz. Neben klassischen Konzerten trat die Band auch im Vorprogramm internationaler Stars wie Sting, Bryan Adams, Status Quo oder Zucchero auf. Bei größeren Shows wurden sie häufig von zusätzlichen Musikern begleitet.
2005 wagten Toni Knittel und Peter Kaufmann mit dem Musical "Kaspar & die Wilderer" einen erfolgreichen Ausflug ins Musiktheater, das von mehr als 9.000 Besuchern gesehen wurde. Im selben Jahr erschien außerdem eine Live-DVD mit den wichtigsten Liedern aus 15 Jahren Bandgeschichte.
2007 veröffentlichte Bluatschink das Doppelalbum "Das Beste" mit dem neuen Song "Reich". Im selben Jahr verließ Peter Kaufmann nach den letzten gemeinsamen Konzerten das Projekt. Seitdem führt Toni Knittel den Namen Bluatschink weiter und tritt gemeinsam mit seiner Frau Margit Knittel auf, insbesondere mit erfolgreichen Kinderprogrammen.
2008 erschien Knittels erstes Soloalbum unter dem Projektnamen Bluatschink, "Ganz schön TIERISCH". Daraus wurde unter anderem ein Lied über den im Wiener Tiergarten Schönbrunn geborenen Panda Fu Long ausgekoppelt. Ende 2008 folgte die Single "100.000 Liebesliader". Zusätzlich übernahm Toni Knittel 2009 eine Rolle als Schauspieler im Rustical "Der Watzmann ruft".
Auch in den folgenden Jahren blieb Bluatschink als Live-Projekt aktiv. 2010 wurde die Band für die österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert, erreichte jedoch nicht die Endrunde der besten Teilnehmer.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.